"positive" fiktive Geschichten aus dem Glockenbachviertel

tl_files/galerie/Positive Geschichten 2012/Positive Geschichten Startbild.jpgEine Geschichte über Martin, der sich bei einer kurzen Liaison mit HIV infiziert und damit in die gesellschaftliche Isolierung rutscht. Seine Einsamkeit bewegt ihn dazu, wieder Kontakt mit seiner Liebe aus vergangenen Tagen aufzunehmen. Nach einem emotional sehr aufgeladenen Wiedersehen mit viel Alkohol und Musik kommt es zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Aus Angst, Oliver wieder zu verlieren, erzählt er nichts von seiner Infizierung.

Visuelle Umsetzung:

Komplexer Fotofilm mit Überblendtechnik, kombiniert mit Geräuschen, Text und Musik.

Filmlänge: 10 Minuten

Hintergrundinformationen

Fotofilmemacher:

tl_files/galerie/Positive Geschichten 2012/12-12-04 Manfred Lehner - 1.jpgManfred Lehner, geb. 1953, Foto- und Grafikdesigner. Das Hauptthema seiner fotografischen Arbeit ist der Mensch in seinen unterschiedlichsten Lebensumständen. Unter anderem sind Fotoreportagen über “Clowns ohne Grenzen” in Indien und Georgien - Bayerisches Staatsballett - Christopher Street Day - KlinikClowns und Cafe Kosmos entstanden.

Beteiligte und Unterstützer:

Sven Hanselmann und Kai Kundrath als Hauptdarsteller. Unter anderem die "Sittenstrolche" als Ratgeber und Komparsen. Dr. Stefan Zippel als Ideengeber und Kai Kundrath als Gesamtorganisator.

Kontext:

Die Idee zum Film sowie die Arbeitsgruppe zur Verwirklichung sind aus zwei Treffen des queerelations-Netzwerks mit dem Projekt Prävention im Frühjahr 2012 entstanden.

Produktionszeitraum: August bis Oktober 2012

Verbreitung:

Das Präventiv-Team entschied sich diesen Film für thematisch passende Events zur Verfügung zu stellen / selbst vorzuführen. Die Verbreitung im Internet oder auf DVD ist nicht vorgesehen.

Kontakt: Manfred Lehner, Tel. 08020 / 1539, info@bluecatdesign.de, www.bluecatdesign.de

Die Filmpremiere am 04.12.2012

Einfach nur gut gemacht! Herzlichen Glückwunsch an Manfred Lehner für das neueste Produkt von queerelations: "'Positive' fiktive Geschichten aus dem Glockenbachviertel". Der Saal im Sub war zur Premiere wieder mal gut gefüllt (ca. 60 Leute). Die zehnminütige Zusammenstellung von Schwarzweiß-Fotos mit Musik der eigenen Jazzband und Geräuschen aus dem 'Glockenbach' haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Ein guter Opener für die anschließende Diskussion über das Leben mit HIV heute.

'Positive' aus 3 Generationen berichteten über die Entwicklung und die Akzeptanz in der Szene und dabei wurde deutlich, dass mit fehlender Repression von außen (Gauweiler) und schwächer werdender Dramatik (HIV ist kein Todesurteil mehr; selbst ungeschützter Sex mit Menschen ohne HIV ist wieder möglich) die Solidarität in der Szene und deren Politisierung abnahm. Gut oder schlecht?

Der Fotofilm zeigt aber, dass es nach wie vor schwer ist darüber offen zu sprechen und Alkohol sein übriges dazu tut. Auch die Laien-Darsteller haben ihre Sache klasse gemacht! Viel Erfolg bei weiteren Präsentationen und Veröffentlichungen. Manfred kann gerne dazu angesprochen werden!